Vibratanghissimo: "Astor" Label: AO-NRW, Vertrieb: NRW Tango meets Jazz - Musik von Astor Piazzolla und Oli Bott Juan Lucas Aisemberg Viola Oli Bott Vibraphon Tuyêt Pham Piano Arnulf Ballhorn Kontrabass Nach Konzerten auf dem Schleswig Holstein Musik Festival und dem Brandenburger Musiksommer und dem Gewinn des Studiopreises des Berliner Senats präsentieren wir das Programm "Astor". "Feinfühlig, pointiert, faszinierend... höchste Kategorie!" TIP, Berlin "Brillant!" Kulturradio "Musik mit unverwechselbarem Klang - einsame Spitze." Jazzpodium [INFO] Dank der originellen und faszinierenden Besetzung (Vibraphon, Viola, Kontrabass und Klavier) und der vom Jazz und der Improvisation geprägten eigenen Arrangements bekommt Vibratanghissimo einen aufregenden und unverwechselbaren Klang. Die Kreativität Oli Botts am Vibraphon, die argentinischen Wurzeln des Bratschisten Juan Lucas Aisemberg, die Virtuosität Arnulf Ballhorns am Kontrabass und der sensible Charme der Pianistin Tuyêt Pham vollenden die einmalige Physiognomie dieses Ensembles. [LEBENSLÄUFE] Juan Lucas Aisemberg wurde 1967 in Budapest als Sohn einer argentinischen Musikerfamilie geboren und wuchs in Italien auf. Er studierte in Rom bei Lina Pettinelli, in Gstaad bei Alberto Lysy, in Berlin bei Bruno Giuranna sowie Robert Jeremias und in Köln beim Amadeus Quartett. Seit 1993 ist er Bratschist im Orchester der Deutschen Oper Berlin, spielt regelmäßig in diversen kammermusikalischen Ensembles und ist Mitgründer von 'NoviTango', einer Gruppe, die sich hauptsächlich dem Tango und der argentinischen Musik widmet. Er arbeitete mit Künstlern wie Richard Galliano, Maximiliano Guerra und Gustavo Beytelmann, gab weltweite Konzerttourneen und wirkte bei zahlreichen Plattenproduktionen im In- und Ausland mit. Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloss mit 'summa cum laude' ab. Seitdem ist er freischaffender Musiker in Berlin, erhielt mehrere Stipendien des Berliner Senats und viele Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester. Zahlreiche seiner Konzerte im In- und Ausland wurden von Rundfunk und Fernsehen mitgeschnitten. Er gewann Preise bei vielen internationalen Wettbewerben wie zum Beispiel den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, den 1.Preis des Leipziger Improvisationswettbewerb, den Europ Jazz Contest und den Wayne Shorter Award, USA. Arnulf Ballhorn studierte bei Professor Zepperitz an der HdK Berlin und schloß 2004 mit dem Konzertexamen ab. Seit 2000 ist er Mitglied des Orchesters der Komischen Oper Berlin. Sein besonderes Interesse gilt der Zeitgenössischen Musik und als Kontrabassist des "Kammerensemble Neue Musik Berlin" hat er auf vielen internationalen Festivals konzertiert. Seine Kenntnisse des Jazz hat er durch Privatunterricht u.a. bei Miroslav Vitous, Renaud Garcia-Fons und Gary Willis erweitert. Tuyêt Pham wurde in Paris als Kind vietnamesischer Eltern geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und an der Ecole Normale de Musique de Paris bei Annie d'Arco und Germaine Mounier. Sie schließt Ihr Studium mit Auszeichnung ab und kommt als DAAD Stipendiatin nach Berlin, wo sie ihr Klavierstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig fortsetzt. Dort wurde sie auch Schülerin von György Sebök, Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau für Liedbegleitung. Sie konzertiert im In- und Ausland, vorwiegend in Ensembles und spielt unter anderem mit Mitgliedern der wichtigsten Berliner Orchester. Neben dem klassischen Repertoire spielt sie Werke lateinamerikanischer Komponisten. [CD - KRITIKEN] "Die neun Tangos klingen überraschend modern und vor allem anders: Aisemberg und Ballhorn sorgen für dunkel gefärbte, wohlig-mittige Klangfarben, die Bott mit kühlem Ton auf dem Vibrafon kontert, umhüllt von Phams warmen Arpeggi. Zudem blickt jeder der vier auf unterschiedliche musikalische Erfahrungen zurück - Neue Musik, Klassik, Jazz - sodass 'Astor' gleichermaßen zeitgemäß wie geschichtsbewußt ist. Ein geglücktes Experiment." Jazzthing "Brillant!" Kulturradio, Berlin "Die CD ist ein Muß für Klangfetischisten, die eine aufregende und unverwechselbare Musik zu schätzen wissen." Köllefornia-online "Tango ist international und zeitlos. Das Berliner Quartett Vibratanghissimo zeigt, welches kreative Potential in dieser Musik steckt. Oli Botts Arrangements bringen den improvisatorischen Gestus des Jazz und die Lebensintensität des Tango in ein unverwechselbares Amalgam." Jazzzeitung "Piazzollas einfallsreich arrangierte Stücke sowie Botts wunderbare Eigenkompositionen liefern jazzig-kammermusikalische Klangbilder der ganz besonderen Art. Feinfühlig, pointiert, faszinierend... höchste Kategorie!" TIP, Berlin "Musik mit unverwechselbarem Klang - einsame Spitze." Jazzpodium "Der Bratschist Juan Lucas Aisemberg interpretiert mit seinem gefühlvollen Spiel die Musik meines Mannes mit Romantik und großer Inspiration". Laura Escalada Piazzolla [LIVE - KRITIKEN] "Mit Vibratanghissimo kommt der Tango zu einem neuen Superlativ. Keiner spielt nach Noten, die Musiker verstehen sich blind, entwickeln raffiniert ein Thema, sprengen es gefühlvoll auf und kommen wie selbstverständlich darauf zurück. Bandoneon adé: Vibratanghissimo präsentieren virtuos vier gleichberechtigte Instrumente, die sämtliche Stimmen führen können. Von diesen jazzig-kammermusikalischen Klangbildern lässt sich auch das Publikum im voll besetzten Saal hinreißen, nur selten zerklatscht es die Momente spannungsvoller Stille. Der Schlussapplaus ist aber gewaltig." Der Tagesspiegel Berlin "Die nicht alltägliche Mischung aus Tango und Jazz bot das Ensemble Vibratanghissimo aus Berlin. Statt eines kleinen Häufleins verwegener Jazz-Enthusiasten kam man mit dem Bestuhlen kaum nach. Obwohl das einleitende Stück 'Escualo' (Haifisch) von Astor Piazzolla stammte, dem ungekrönten König des Tango Nuevo, swingte hier fast alles. Wie auch in späteren Stücken gelang es Oli Bott mit seinem fließenden Spiel, die Tango-Synkopen viel weicher als sonst erscheinen zu lassen. Als weiteres stilistisches Element steuerten Bratsche und Klavier einige Phrasen und Soli in quasi klassischer Spielweise bei. Tonmalerisch, aber frei von Klischees ging es in Botts 'Tango de la Calesita' zu, der Beschreibung eines Jahrmarkts. 'Ist es Jazz? Ist es Tango? Wer weiß das schon?' Bott kokettierte gerne mit seiner Position zwischen den stilistischen Stühlen, zeigte aber von Stück zu Stück, dass er sich künstlerisch dort sehr wohl fühlt. Faszinierend war in Piazzollas 'Allegro Tangabile', wie Bott aus einer langen rezitavischen Einleitung über kurze Umwege bei Swing-Riffs à la Lionel Hampton unvermittelt zu seinem fast zarten Tangospiel fand. In Botts Hommage 'Astor' zeigte Bassist Ballhorn interessante Flagolettklänge auf seinem Instrument, um nach der Pause in 'My Tango' quasi mit sich selbst zu spielen. Grundlage war ein kurz zuvor aufgenommenes und dann abgespieltes Jazz-Riff. Juan Lucas Aisemberg präsentierte erneut seine Vielseitigkeit und ließ mit seinem Spiel Erinnerungen an die Geigenduos von Menuhin und Grappelli aufkommen. Das begeisterte Publikum erklatschte zwei Zugaben, und es hätte an diesem Abend wohl noch sehr lange so weitergehen können." Allgäuer Zeitung "Vibratanghissimo fühlt sich dem Tango Nuevo von Astor Piazzolla verpflichtet, einer kammermusikalischen Form der argentinischen Tanzmusik Tango, versetzt mit Elementen aus Klassik und Jazz. Der Auftritt des Berliner Quartetts ist eine einzige Verbeugung vor der Musik Piazzollas. Das wird nicht nur bei den nuancenreich arrangierten Piazzolla-Kompositionen deutlich, sondern auch bei den von Vibrafonist Oli Bott geschriebenen Tango-Adaptionen. Sie atmen den Geist Piazzollas, spielen mit komplexen Mustern, verschmelzen ungewöhnliche Klangfarben und Harmonien. Ihnen gelingt, was wohl ganz im Sinne des Meisters gewesen wäre: Sie interpretieren seine Musik mit allergrößtem Respekt, aber mit eigener Handschrift. Alles ändert sich, nur der Tango nicht, sagt ein argentinisches Sprichwort. Nach dem Konzert weiß man: Das Gegenteil ist richtig." HAZ Hannover "Eigentlich soll man ja sparsam sein mit dem Superlativ - dieses Quartett trägt ihn ja schon im Namen - ob sie wohl halten, was sie versprechen? Die Antwort ist ein unbedingtes "Ja". Tangomusik von Astor Piazzolla, neu arrangiert und komponiert von Oli Bott. Wunderbar entspannend, der Kopf wird frei - und im Jazzclub am Lindener Berg scheinen die Besucher mit dem Atmen aufgehört zu haben, so still ist es zwischendurch. Lauschen auf die leisen Töne, die virtuosen Solos und das kreative Potenzial dieses fantastischen leidenschaftlichen Quartetts. Der Beifall nach den Stücken ist dann umso heftiger." Gerrits Review, Hannover "Wie keiner anderen Formation aus dem Jazzdunstkreis an der Spree gelingt es der Gruppe, dem Schaffen eines der populärsten Komponisten Argentiniens neue Facetten abzugewinnen." Berliner Morgenpost "Mitreißender Tango trifft energiegeladenen Jazz - ungewöhlich reizvoll, das Publikum ist begeistert!" Stormaner Tageblatt "Vibratanghissimo ließ den Rathaussaal vibrieren, das Publikum applaudierte euphorisch." Markt, Bad Oldesloe "Mit Vibratanghissimo kommt der Tango zu einem neuen Höhepunkt." TIP, Berlin