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BTR04-06 Vibratanghissimo: "Astor"

vibratanghissimo: astor

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Nach Konzerten auf dem Schleswig Holstein Musik Festival und dem Brandenburger Musiksommer und dem Gewinn des Studiopreises 2005 des Berliner Senats präsentieren wir das neue Programm "Astor".

"Feinfühlig, pointiert, faszinierend... höchste Kategorie!" TIP, Berlin
"Brillant!" Kulturradio
"Musik mit unverwechselbarem Klang - einsame Spitze." Jazzpodium

Dank der originellen und faszinierenden Besetzung (Vibraphon, Viola, Kontrabass und Klavier) und der vom Jazz und der Improvisation geprägten eigenen Arrangements bekommt Vibratanghissimo einen aufregenden und unverwechselbaren Klang.

Die Kreativität Oli Botts am Vibraphon, die argentinischen Wurzeln des Bratschisten Juan Lucas Aisemberg, die Virtuosität Arnulf Ballhorns am Kontrabass und der sensible Charme der Pianistin Tuyêt Pham vollenden die einmalige Physiognomie dieses Ensembles.

Juan Lucas Aisemberg wurde 1967 in Budapest als Sohn einer argentinischen Musikerfamilie geboren und wuchs in Italien auf. Er studierte in Rom bei Lina Pettinelli, in Gstaad bei Alberto Lysy, in Berlin bei Bruno Giuranna sowie Robert Jeremias und in Köln beim Amadeus Quartett. Seit 1993 ist er Bratschist im Orchester der Deutschen Oper Berlin, spielt regelmäßig in diversen kammermusikalischen Ensembles und ist Mitgründer von 'NoviTango', einer Gruppe, die sich hauptsächlich dem Tango und der argentinischen Musik widmet. Er arbeitete mit Künstlern wie Richard Galliano, Maximiliano Guerra und Gustavo Beytelmann, gab weltweite Konzerttourneen und wirkte bei zahlreichen Plattenproduktionen im In- und Ausland mit.

Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloss mit 'summa cum laude' ab. Seitdem ist er freischaffender Musiker in Berlin, erhielt mehrere Stipendien des Berliner Senats und viele Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester. Zahlreiche seiner Konzerte im In- und Ausland wurden von Rundfunk und Fernsehen mitgeschnitten. Er gewann Preise bei vielen internationalen Wettbewerben wie zum Beispiel den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, den 1.Preis des Leipziger Improvisationswettbewerb, den Europ Jazz Contest und den Wayne Shorter Award, USA.

Arnulf Ballhorn studierte bei Professor Zepperitz an der HdK Berlin und schloß 2004 mit dem Konzertexamen ab. Seit 2000 ist er Mitglied des Orchesters der Komischen Oper Berlin. Sein besonderes Interesse gilt der Zeitgenössischen Musik und als Kontrabassist des "Kammerensemble Neue Musik Berlin" hat er auf vielen internationalen Festivals konzertiert. Seine Kenntnisse des Jazz hat er durch Privatunterricht u.a. bei Miroslav Vitous, Renaud Garcia-Fons und Gary Willis erweitert.

Tuyêt Pham wurde in Paris als Kind vietnamesischer Eltern geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und an der Ecole Normale de Musique de Paris bei Annie d'Arco und Germaine Mounier. Sie schließt Ihr Studium mit Auszeichnung ab und kommt als DAAD Stipendiatin nach Berlin, wo sie ihr Klavierstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig fortsetzt. Dort wurde sie auch Schülerin von György Sebök, Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau für Liedbegleitung. Sie konzertiert im In- und Ausland, vorwiegend in Ensembles und spielt unter anderem mit Mitgliedern der wichtigsten Berliner Orchester. Neben dem klassischen Repertoire spielt sie Werke lateinamerikanischer Komponisten.